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25. Juni 2009 4 25 /06 /Juni /2009 08:04

Als der Kirschbaum am Absterben war, pflanzte ich eine Rose darunter.

Wollte ihn im nächsten Winter wegnehmen, bis auf ein Stück Stamm..

Daran sie klettern könne dann.
Der Kirschbaum hat sich wieder erholt und die Rose ist nun eine Schattenrose.

Nicht so kräftig, kämpft um Licht.

( überlege immer, sie wegzunehmen dort - )

Blüht etwas später.

Dann aber sehr schön.

Erhellt den Schatten mit ihrer Farbe.


Die erste Herzlilie beginnt auch schon zu blühen.

 

Die Kleine, mein Sorgenkind.

Die ich selbst ausgesät hab.

Die Schnecken haben sie dann mehrmals fast totgefressen.

Ich grub die letzten Würzelchen wieder aus und rettete sie in einen Topf.

Dort wollte sie aber auch nicht bleiben.

Also pflanzte ich sie erneut ins Beet

und der Kampf mit den Schnecken ging weiter.

Nun hat sie sich doch durchgesetzt.

Ist sie kräftig genug für die erste Blüte.



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3. Juni 2009 3 03 /06 /Juni /2009 08:04

Wenn ich von oben aus dem Fenster schaue,

ist das Grün des Vorgartens mit unzähligen pinkfarbenen Punkten durchsetzt.

Die letzten Pfingstrosen eifern mit den Rosen um die Wette.

Dieses Jahr sind sie so  früh.

Am schönsten ist es jedoch auf dem Hof.

Vor vier Jahren kaufte ich Kletterrosen.

Das war wieder so ein Mitleidskauf…

Ich konnte es nicht sehen, wie sie da lagen, wochenlang,

wurzelnackt, schon austreibend

in der dunkelsten Ecke eines viel zu warmen Geschäfts.

Also adoptierte ich sie.

Und weil ich eigentlich gar nicht wusste, wohin…

brach ich das Pflaster des Hofes auf, holte gute Erde

und setzte sie an die  Stallwand.

Sie gaben von Anfang an ihr Bestes.

Mittlerweile sind sie zu voller Pracht herangewachsen.

Und das Schönste: sie duften sogar !


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2. Juni 2009 2 02 /06 /Juni /2009 06:14

Im Garten ist Hochbetrieb.

Es sind jede Menge neue Vögel dazugekommen.

Das ist ein Geflatter und Geschrei…

Familie Meise ist schon aus dem Nest.

Die Rotschwänzchen sind gerade dabei.

Bei den vielen anderen weiß ich ja gar nicht, wo sie alle wohnen.

Hinterm Kompost, im Dickicht, höre ich die Amseln.

Weiter weg – außerhalb – sind Elstern zugange.

Finken sind auch noch irgendwo.

Und Familie Sperling führte die Kinderchen aus.

Da saßen sie nun und schauten ängstlich-neugierig in die Welt.

Einer im Johannisbeerstrauch und zweie darunter auf dem Boden.

Saßen da ewig und schauten mich an.

Füüp… füüp...

Eltern legten sich mächtig ins Zeug.

Kindererziehung ist keine leichte Sache!

Schließlich klappte es aber doch mit dem Fliegen.

Erst auf den untersten Ast, dann auf den nächsten.

Pflaumenbaum…Zaun…und  aus den Augen.

 Geht doch !

Mieze lag die ganze Zeit vorm Haus in der Sonne.

Und wartete auf mich, die ich eigentlich auch vorn beschäftigt war.

Ich war ja nur mit einem Eimer voll Erde mal hinter gegangen…

Und ich hab es ihr lieber nicht erzählt, was da gerade los war…

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25. Mai 2009 1 25 /05 /Mai /2009 06:49

Die Poesie der Wäsche ist völlig verloren gegangen.

Natürlich besitze auch ich eine Waschmaschine.

Doch jahrelang hab ich die Wäsche

in einem Kessel auf Feuer gekocht.

Ausgespült in einem Zuber mit kaltem Wasser.

Das manuelle Wäschewaschen hat etwas Rituelles.

Jetzt ist das alles viel leichter.

Das hat schon ganz viel für sich.

Doch den Zauber haben Automaten und Trockner geschluckt.

Einen solchen habe ich nicht. Und auch keine Wäschespinne.

Ich mag die einfachen Leinen im Garten viel lieber.

Wie es dort flattert  im Wind. Gegen den Himmel.

Oder die alten Dachböden.

Auch das ist ein Stück Poesie.

Und es geht nichts über den Geruch trocknender sauberer Wäsche.

 

Und jetzt gehe ich gleich raus und hänge welche auf.

Gruß an den, der mitliest und dessen Kleidungsstücke dabei sind. -


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23. Mai 2009 6 23 /05 /Mai /2009 18:57
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22. Mai 2009 5 22 /05 /Mai /2009 13:31

Sind manchmal so

klare Tage

Kalte Luft

Noch im Mai

Schienen laufen fort

Hinein ins Blau

Nehmen

die Sehnsucht mit

Irgendwohin -

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22. Mai 2009 5 22 /05 /Mai /2009 11:40

Ruine inmitten von Grün

Stehengebliebene Zeit

Zugewachsen

Nur der Pfau auf dem Dach

Ist lebendig


 

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22. Mai 2009 5 22 /05 /Mai /2009 06:41


Nein, in meinem Garten gibt es keinen gepflegten Rasen.

Sondern eine Wiese.

Erst ist sie mit Schneeglöckchen,

dann mit Scharbockskraut,

später mit Veilchen und Milchsternen

und jetzt mit Gänseblümchen übersät.

Diese werden mich nun begleiten bis in den Spätherbst.

Bis zum ersten Schnee.

Und selbst noch darunter werden sie blühen.

Ich liebe meine Wiese.

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28. April 2009 2 28 /04 /April /2009 06:04

Fast noch in der Nacht… beginnen die ersten Vögel.

 Zaghaft setzen sie ein. Doch rasch werden es mehr.

Und wenn der Tag blaut, vor Sonnenaufgang, gibt es ein vielstimmiges Konzert.

- Wie könnte ich das verschlafen?

Ich weiß ja nicht, wo sie alle sitzen. Nah und fern.

Und so entsteht beim Lauschen ein wundersames Raumgefühl.

Eine akustische Vorstellung von Weite, die ich am Tage, bei Licht, nie haben könnte. Vielleicht sind dann auch einfach ZU viele Geräusche?

Jedenfalls, ich mag diese magische blaue Morgenstunde sehr.

Trage die Erinnerung noch lange in mir.

Wenn bald das Tageslicht kommt, die helle Sonne.

Guten Morgen, neuer Tag.

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27. April 2009 1 27 /04 /April /2009 16:07

Als ich hierher zog, vor sieben Jahren, schien der alte Kirschbaum am Absterben zu sein. Die übliche Baum-Pilzkrankheit eben…

Ich stellte mich also darauf ein, ihn im Winter absägen zu müssen und pflanzte eine Rose darunter. Diese sollte dann an dem stehen bleibenden Stück Stamm empor ranken.

Natürlich habe ich mit ihm geredet. Wie leid es mir tut und dass ich ihm mag…

Inzwischen hat er sich fast völlig erholt. Wie eine weiße Wolke leuchtete er gerade erst wieder gegen den blauen Himmel.

Dann kam der Wind und nahm Tausende „Schneeflocken“ fort. Streute sie über die Primelbeete und den restlichen Garten aus.

Unterm Kirschbaum, im Schatten, ist mein Lieblings-Leseplatz.

Und die Rose ist auch eine Schattenrose geworden…

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