Im Garten ist Hochbetrieb.
Es sind jede Menge neue Vögel dazugekommen.
Das ist ein Geflatter und Geschrei…
Familie Meise ist schon aus dem Nest.
Die Rotschwänzchen sind gerade dabei.
Bei den vielen anderen weiß ich ja gar nicht, wo sie alle wohnen.
Hinterm Kompost, im Dickicht, höre ich die Amseln.
Weiter weg – außerhalb – sind Elstern zugange.
Finken sind auch noch irgendwo.
Und Familie Sperling führte die Kinderchen aus.
Da saßen sie nun und schauten ängstlich-neugierig in die Welt.
Einer im Johannisbeerstrauch und zweie darunter auf dem Boden.
Saßen da ewig und schauten mich an.
Füüp… füüp...
Eltern legten sich mächtig ins Zeug.
Kindererziehung ist keine leichte Sache!
Schließlich klappte es aber doch mit dem Fliegen.
Erst auf den untersten Ast, dann auf den nächsten.
Pflaumenbaum…Zaun…und aus den Augen.
Geht doch !
Mieze lag die ganze Zeit vorm Haus in der Sonne.
Und wartete auf mich, die ich eigentlich auch vorn beschäftigt war.
Ich war ja nur mit einem Eimer voll Erde mal hinter gegangen…
Und ich hab es ihr lieber nicht erzählt, was da gerade los war…